Haltung

Die Haltung von Morelia viridis gestaltet sich in heutiger Zeit nicht mehr überaus schwierig. Ein entscheidender Vorteil ist die Verfügbarkeit von stabilen Nachzuchttieren und Fachliteratur. Somit hat man gute Voraussetzungen zur Haltung dieser schönen Tiere.  Haltung, Morelia viridis, Grüner Baumpython, Chondropython, Terrarienanlage, Technik, Haltung, Morelia viridis, Grüner Baumpython, Chondropython, Terrarienanlage, Technik,

 Terrarium

Hier scheiden sich die Geister in Größe, Design und Materialien. Manche Halter bevorzugen flache, breite Terrarien, andere eher hohe Terrarien. Da mir für baumbewohnende Schlangen ein hohes Becken eher sinnvoll erscheint, habe auch ich mich für die Variante entschieden. Dies kommt auch ihrem Verhalten als Ansitzjäger entgegen. Haltung, Morelia viridis, Grüner Baumpython, Chondropython, Terrarienanlage, Technik,Einzelhaltung der Tiere ist an dieser Stelle zu empfehlen. Man hat eine wesentlich bessere Kontrolle über jedes Tier.  Beim Füttern ist der Vorteil von Einzelhaltung am deutlichsten. Haltung, Morelia viridis, Grüner Baumpython, Chondropython, Terrarienanlage, Technik,In sehr geräumigen Terrarien lassen sich unter Umständen auch 2 Tiere gut vergesellschaften. Entweder 2 Weibchen oder ein Pärchen natürlich. Niemals 2 Männchen. Detailiertere Anregungen zum Thema Terrarienbau und Technik habe ich unter einer eigenen Rubrik verfasst.

 

Temperatur                                                                                                                                                          Es gibt keine genaue Temperatur die Morelia viridis ständig bevorzugt. Ich habe Tiere im Bestand die fast ausnahmslos unter der Heizquelle, bei ca. 31 Grad, liegen. Tag ein.         Tag aus. Andere Tiere liegen nur in kühlen Ecken, die Temperaturen um 27 Grad aufweisen. Sie wärmen sich nur selten unter der Lampe auf. Dies zeigt die Vielseitigkeit der Bedürfnisse. Wichtig ist ein breites Spektrum an Temperaturen. Ich finde bei hohen Terrarien ist dies auch wesentlich besser umzusetzen. Im oberen Bereich, unter der Wärmequelle, können bedenkenlos Temperaturen von 31 – 32 Grad herrschen. Auf den unteren Liegeästen, in Bodennähe, dann nur noch 25 – 27 Grad. Somit kann sich die Schlange ihre optimale Umgebungstemperatur immer frei auswählen. Während der Nacht können die Temperaturen auf ca. 22 – 24 Grad fallen.t der Vorteil von Einzelhaltung am deutlichsten. In sehr geräumigen Terrarien lassen sich unter Umständen auch 2 Tiere gut vergesellschaften. Entweder 2 Weibchen oder ein Pärchen natürlich. Niemals 2 Männchen. Detailiertere Anregungen zum Thema Terrarienbau und Technik habe ich unter einer eigenen Rubrik verfasst.

Luftfeuchte                                                                                                                                      Haltung, Morelia viridis, Grüner Baumpython, Chondropython, Terrarienanlage, Technik,  Ich verwende in meinen Terrarien keine Hygrometer. Es ist auch nicht wichtig, eine genaue Prozentzahl an relativer Luftfeuchte einzuhalten. Morelia viridis benötigt keine klatschnasse Luft, sondern nur eine mäßig erhöhte Luftfeuchte. Wenn beim täglichen Sprühen die Scheiben 3-4 Stunden beschlagen und dann langsam wieder abtrocknen, reicht das völlig aus. Bis zum nächsten Tag sollte das Terrarium wieder fast abgetrocknet sein. Dies deutet auch auf ein gutes Verhältnis von Lüftungsfläche zu Heizung und Sprühmenge hin.

 Beleuchtung                                                                                                                                       Zur Beleuchtung benutze ich Feuchtraumröhren in 60cm Länge. Die Einschaltdauer beginnt morgens um 6 Uhr und geht bis abends 20 Uhr. Eine Beleuchtung von 12-14 Stunden scheint mir für Tiere aus diesem Verbreitungsgebiet als angemessen. Nach erlöschen der Beleuchtung gehen die Tiere meist direkt in Lauerstellung. Auf niedrig gelegenen Plätzen halten sie aufmerksam nach vorbeilaufender Beute ausschau. Dies kann sich bis in die frühen Morgenstunden hinziehen.

 Ernährung                                                                                                                                                  Junge Tiere bis 2 Jahre erhalten bei mir einmal pro Woche ein Futtertier entsprechender Größe. Angefangen mit Babymäusen, bis hin zu leicht behaarten Mäusen. Nach ca. 9 – 12 Monaten wechsle ich zu Babyratten. Nach diesem Wechsel kann man einen deutlichen Wachstumsschub feststellen. Haltung, Morelia viridisDie Größe der Ratten wächst proportional mit der Schlange. Ab 1 1/2 bis 2 Jahre werden die Tiere nur noch alle 2 Wochen gefüttert. Nach 3- 4 Jahren, beim erreichen der Geschlechtsreife, bekommen Weibchen nur noch alle drei Wochen Futter. Männchen sogar nur noch einmal im Monat. In der Vorbereitung zur Zucht bekommen die Weibchen allerdings wieder etwas mehr Futter angeboten. Die Futtertiergröße richtet sich nach der Körpergröße der Schlangen. Haltung, Morelia viridisDas Futtertier sollte gerade so groß sein, daß man eine deutliche Beule im Bauch der Schlange sieht. Haltung, Morelia viridisFrisch abgetötetes Futter ist Frostfutter immer vorzuziehen. Beste Erfahrungen habe ich mit meinen selbst gezüchteten Futtertieren gemacht. Nach dem Motto“ man ist was man isst,“ verfüttert man solche Futtertiere mit wesentlich besserem Gewissen. Trinkwasser wird meist von der Einrichtung oder den Pflanzen aufgeleckt. Haltung, Morelia viridisVor allem Jungtiere, die im Verhältniß nicht viel Wasser benötigen. Adulte Tiere trinken oft nur bei Nacht aus angebotenen Trinknäpfen. Ein Trinkgefäß muß zwingend vorhanden sein, selbst wenn man die Schlange nie beim Trinken beobachtet.