Morelia azurea utaraensis – Cyclops Mountains Typus

Tiere aus dem Verbreitungsgebiet der Cyclops Mountains kommen aus dem nördlichen zentralen Teil des Festlandes. Nicht weit der Grenze von Indonesien und Papua Neu Guinea. Nordwestlich der Stadt Jajapura erhebt sich dieses Gebirge entlang des pazifischen Ozeans.

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Morelia azurea utaraensis

Durch molekularbiologische Untersuchungen wurden Rückschlüsse auf die Zugehörigkeit der nördlichen Linie belegt. Morelia azurea. Um genau zu sein Morelia azurea utaraensis.

Optisch unterscheiden sich diese sogenannten Hochlandtiere doch von ihren Namensvettern.

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Eiablage Cyclops Mtn

Sie scheinen bei vielen Haltern noch kleiner zu bleiben in Endgröße als ihre Verwandten aus den Niederungen. Was auf rauere und suboptimalere Bedingungen in höhere gelegenem Lebensraum zu deuten scheint. Adulte Tiere kenne ich nicht über 1000g. Meist deutlich darunter.

Egal wie alt.

Die blaue Dorsalzeichnung der Tiere ist etwas unterbrochener als bei vergleichbaren typischen Sorong oder Jajapura Tieren. Die Dreieckigen Elemente lösen sich in willkürliche Muster auf die allerdings dann auch weiße Schuppen beinhalten.

In der Jugendfärbung sind nur sehr wenige gelbe Tiere zu finden. Umgekehrt wie in der Sorong Verbreitungsform sind hier eher 90% rote Neonaten und 10% gelbe vertreten.

Cyclops Mtn Neo

Auch komplett rote Gelege sind keine Seltenheit. Komplett gelbe Gelege scheint es hingegen nicht zu geben.

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Cyclops Mtn hatch

In hohen Lagen ist die dunkle Farbe wohl ein überlebenswichtiges Mittel um recht frühzeitig am Tag die ersten Sonnenstrahlen schon optimal verwerten zu können und den Körper schnellstmöglich auf zu heizen.

Leute die live im Habitat waren berichteten mir von Nachttemperaturen zwischen 10 und 15 Grad.

Das Rot ist bei vielen Tieren extrem dunkel. Bis hin zu fast schwarzen Tieren.

Dies weckt bei Fans von Designermorphen große Hoffnungen.

Der Schwanz hingegen ist am Ende fast weiß. Nur wenige kleine dunkle Schuppen stören die helle Optik. Im Kontrast zum Körper natürlich bestens geeignet um Beutetiere aktiv zu ködern.

In der Haltung sind Tiere aus den Cyclops Mountains – Morelia azurea utaraensis eher unproblematisch. Sie werden gepflegt wie andere lokale Verbreitungsformen Grüner Baumpythons auch. Lediglich vielleicht weiter am unteren Level der Temperaturzone. 2-3 Grad kälter. Sie liegen fast nie in warmen Bereichen. 25-27 Grad scheint ihre Wohlfühltemperatur zu sein. Oft noch kälter. Hier sind große Terrarien von Vorteil. Ich pflege meine Tiere in Gruppen von 1.2 in Terrarien 180cm hoch, 150cm lang und 80 cm tief.

Da ich an der Decke Spotstrahler angebracht habe, herrscht ein Temperaturgradient von Über 10 Grad. 30Grad direkt unter dem Spot, wo allerdings niemals ein Tier liegt – auch nicht in der Trächtigkeit, und 20 Grad oder kühler am Boden. Und oft hängen Tiere über Wochen im Bereich von 30cm über dem Boden. Gerade im Sommer natürlich wo die Zimmer gerne aufheizen. Futter brauchen die Cyclops Mountain Tiere auch nicht viel. Futtertiere mit 60g sind absolut ausreichen für adulte Tiere. Alle 2-3 Wochen 1 Futtertier. Männer machen gerne sehr lange Futterpausen über das Jahr. Ohne erkennbares System.

Cyclops Mountains
Naturbrut

Auf die Haltung gehe ich hier nicht weiter ein da ich nur die Unterschiede aufzeigen wollte.

Cyclops Mtn hatch
Cyclops Mtn hatch

An anderer Stelle auf der Homepage ist die Haltung von Morelia viridis / azurea ausführlich beschrieben.

Cyclops Mtn mature incubation