Schlupf Morelia viridis 2017

Schlupf der ersten Gelege Morelia viridis Sorong x Sorong 2017.

Die ersten Tiere schlüpften im Inkubator.

Eine Sorong x Sorong Verpaarung.

Gleich darauf folgte das nächste Gelege in Naturbrut.

Ebenfalls Sorong x Sorong.

Einzelbilder der Tiere folgen………

Sachkundenachweis §11 Terraristik

Seit Ende 2015 ist meine gesamte Anlage nach §11 abgenommen.                                         Incl. Sachkundenachweis §11. In diesem Zuge wurde die komplette Aufzuchtanlage der Jungtiere neu gebaut. Alles aus Kunststoff mit eigener, bewährter Technik.                         Die Terrarien lies ich alle von Ben Schubert bauen.                                                                      Logo BensReptileCages.com

 

 

 

Er arbeitet sehr sauber und fachlich einwandfrei !                                                                        Sehr zu empfehlen !!                                                                                                                   Planung und Ausbau habe ich, auf Grundlage meiner alten Anlag und der §11 Abname, gemacht.

Auch die Terrarien der adulten Tiere wurden auf ein Höhe von 180cm abgeändert.          Viel Arbeit und Geld aber die Bewegungungen der Tiere sind in solchen, großzügigen Becken wunderschön mit anzusehen. Der extrem breite Temperaturgradient kommt dem Wohlbefinden der Tiere natürlich auch zu gute. Es werden Temperaturen von 34 Grad bis runter auf 20 Grad erreicht.

Bilder der Zuchtanlage folgen bei Gelegenheit……..

NZ Morelia viridis 2014 bald abzugeben …………

Bald werde ich die ersten NZ Tiere aus 2014 abgeben.
Es handelt sich um eine Festland – Verpaarung.
Sorong x Sorong.

Weibchen Grüner Baumpython
Mutter
Morelia viridis sorong
Vater

Mutter war ein gelbes Jungtier aus einer rein gelben Linie.
Der Vater ein rotes Tier aus einer rot / gelben Linie.

Morelia viridis, Sorong, Grüner Baumpython, Chondropython viridis, Festland Typus, male,

Er war als Jungtier ein sehr interressanter, fast schwarzer, Neo.

Wurf ist 50/50 – rot/gelb.

Schlupf Morelia viridis
Jungtiere 2014 – Schlupf
Schlupf Morelia viridis
Jungtiere 2014

Einige Tiere fressen schon super.
Manche müssen noch ein paar Mahlzeiten nehmen, dann fange ich an mit den Abgaben.

Zuerst werden natürlich die Leute mit Newsletter – Abo kontaktiert………..                             Bilder mache ich erst zur Abgabe……….                                                                                       Ich denke Ende August – Anfang September ………….

Grüße Michèl

Terrarienanlage

Die Größe unserer Terrarien ist immer ein umstrittenes Thema. Im Vordergrund steht unser optisches empfinden, vorhandener Platz und Modewellen aus den USA……..         Dem gegenüber die gesetzlichen Richtlinien für Mindestanforderungen in Deutschland. Das Wichtigste Kriterium sollte allerdings die naturnahe Entwicklung und Lebensmöglichkeit unserer Schlangen sein. Wer mit Leuten geredet hat, die vor Ort in PNG waren, ist natürlich jeglicher Illusion beraubt die natürlichen Gegebenheiten nur annähernd umgesetzt zu bekommen. Viel zu variabel sind die klimatischen Voraussetzungen der Habitate in Indonesien / PNG. In Größe habe ich immer geräumige Becken bevorzugt. Genaue Beschreibungen findet Ihr im Kapitel Technik. Meine Terrarien für adulte Morelia viridis haben alle eine Bauhöhe von 90cm. Dort schaffe ich es in Verbindung handelsüblicher Spottstrahler einen leichten Temperaturgradienten zu erzeugen. In breit gefächertes Angebot an Temperaturen wäre mir aber lieber. Mit meinem Kollegen Steven Art habe ich schon öfter philosophiert, “mann müsste die Tiere alle einfach in einem großen Raum frei klettern lassen. Ein ganzes Zimmer mit Pflanzen und Bäumen“. Dabei sind wir sicher, dass einige Probleme in Haltung und Zucht, sowie der allgemeinen Gesundheit der Grünen Baumpythons, erst gar nicht entstehen würden, bzw. besser im Griff währen. Dies war mein Ausgangspunkt zu Beginn 2014. Meine Terrarien sind wie beschrieben aus Aluminiumprofil ( als Rahmen) mit beschichteten Holzplatten ( als Füllung ) gebaut. Jedes Becken 90cm hoch, immer 2 Stück übereinander. In der Länge variieren die Terrarien von 75, 80cm bis 120cm. In der Tiefe fast alle 75cm. Aus einem Block mit 2 Terrarien 120x75x90 wurde einfach aus dem oberen Becken der Boden entfernt und aus dem unteren Becken der Deckel. Schon hatte ich ein Terrarium der Maße 120x75x180cm. Besetzt waren die Becken mit jeweils 2 Weibchen. Die gleichen Tiere sind jetzt in dem 180cm hohen Terrarium vereint und verschwinden seltsamer Weise komplett im Blätterwerk der Pflanzen. Nicht selten muss ich einzelne Tiere erst suchen um sie zu finden. Endlich Platz für richtige Äste und Zweige zu verbauen !!!! Oben ist das Terrarium hell, warm und stark bepflanzt. Unten kühler, düster und kahler. Aber dafür auch feuchter. Und siehe da, die Tiere hängen kreuzt und quer verteilt im Terrarium. Die meisten Baumpythons auf höheren Ästen bei Temperaturen um 28 -29 Grad. Nur selten sehe ich Tiere bei 30-32 Grad liegen. Aber auch ständig Weibchen die bei 25-26 Grad, so 80-90cm über dem Boden, hängen. Tag ein, Tag aus, über mehrere Tage, ja sogar Wochen. Ohne sich nur ein einziges mal in den oberen Etagen aufzuwärmen. Man sieht wieder die unterschiedlichen vorlieben der einzelnen Tiere deutlich. Am Abend kommt der Großteil in Bewegung und hängt sich auf Bodennahe Plätze zur Jagd. In einer Höhe von ca. 60 -80cm, kopfüber natürlich.

Insgesamt macht diese Umstellung zu Beginn einen sehr positiven Eindruck auf mich. Lediglich beim Füttern muss man abwarten bis die Tiere weit genug auseinander liegen um keine Beißereien zu provozieren. Wird aber immer mehr darüber geredet als es in der Praxis tatsächlich problematisch wäre………

Werde immer mal wieder vor und Nachteile dieser großen Terrarien blogen. Ich versuche auch mal ein paar vernünftige Bilder zu blogen. Ist nicht ganz so einfach Terrarien, in guter Qualität, auf Bildern einzufangen……….

Morelia viridis Jungtier mit seltsamer Färbung

Hier ein kleiner Appetizer von meinem gerade geschlüpften Gelege aus einer Sorong – Verpaarung. Auf dem Bild ist die Grundfarbe leider viel zu hell. Live eher wie Blutwurst……..Bei den Flecken handelt es sich nicht um „Eireste“ oder Lichtspiegelungen sondern um seltsame Farbverläufe an den Flanken. Hatte ich auch noch nie vorher. Sind Tiere einer Line die ich schon in der 3. Generation habe und immer sehr schöne dunkle Neos abwarfen. Aber sowas hatte ich noch nie………Weitere Bilder folgen ………..